SaxoflÖTEN

Es gibt vier Saxoflöten-Modelle: ein pentatonisches und drei chromatische.

 

Die pentatonische Saxoflöte - genannt "Penta" - hat sechs Grifflöcher auf der Vorderseite mit einer "pentatonischen" Tonleiter aus nur fünf Tönen.

 

Die chromatischen Saxoflöten haben acht Grifflöcher auf der Vorderseite und eines auf der Rückseite für den Daumen. Sie haben einen Spielumfang von zwei Oktaven in den Tonlagen C, B und G. 

Je länger die Saxoflöte, desto tiefer ihr Ton.

 

Gestimmt sind die Saxoflöten auf den 440 Hz, das eingestrichene A. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können leichte Unterschiede zwischen den einzelnen Saxoflöten in der Klangfarbe auftreten.

 

 

Die Pentatonische

Die Penta ist die kürzeste Saxoflöte mit einer Tonleiter aus nur fünf Tönen, einer d-Moll-Pentatonik. Tiefster Ton ist das eingestrichene D.

 

Das Besondere: Sie klingt immer melodisch - Notenkenntnisse nicht erforderlich!

 

Sie eignet sich hervorragend zum Improvisieren oder meditativen Spielen. Selbst musikalische Laien haben mit ihr leichtes Spiel!

 


Die Chromatischen

Saxoflöte in C

 

Ein Standard-Modell mit einem fröhlichen Klang, das sich besonders gut für Folk, Rock, Pop, Kinder- und Weihnachtslieder eignet. Tiefster Ton ist das eingestrichene C.

 

Mit diesem C-Instrument können Sie einfach mit anderen C-Instrumenten wie Gitarre, Klavier, Akkordeon oder Blockflöte zusammenspielen, ohne Noten transponieren zu müssen.

 


Saxoflöte in B

 

Sie ist der Allrounder: Ihr Klang ist weicher, sonorer und "bluesiger" als bei der Saxoflöte in C und wird daher oft von Blues- oder Jazzliebhabern bevorzugt, die jedoch auch alles andere mit diesem warmen, saxigen Sound spielen möchten! Tiefster Ton ist das kleine b.

 

Da auf allen drei Saxoflöten die gleichen Griffe verwendet werden, müssen die Noten für die Saxoflöte in B transponiert werden, wenn sie mit C-Instrumenten zusammenspielt.

 

 


Saxoflöte in G

 

Je länger das Rohr, desto tiefer der Sound! Diese Saxoflöte ist die längste und tiefste. Sie hat einen besonders dunklen, sonoren warmen oder auch rauen Sound und eignet sich besonders gut für Blues oder Jazz.

Tiefster Ton ist das kleine g.

 

Die Abstände der Grifflöcher sind grösser und bedürfen einer weiten Handspanne oder mehr Fingerfertigkeit. Eher etwas für Könner - oder die es werden wollen!

 

Auch für die Saxoflöte in G müssen Noten transponiert werden, wenn sie mit C-Instrumenten zusammenspielt.